Gastbeitrag von Gesa Last
Am Freitag wurde am Ortsrand von Frankenheim in Richtung Hilders ein etwa 400 Meter langer Amphibienzaun errichtet.
Angepackt haben nicht nur zwei ortsansässige Frankenheimer, sondern auch ein Praktikant der Thüringer Biosphärenreservatsverwaltung, ein Mitarbeiter der Naturschutzgroßprojekt „Thüringer Kuppenrhön“ gGmbH und eine Mitarbeiterin des Landschaftspflegeverbandes „Thüringer Rhön“ e.V./ der Natura 2000-Station „Rhön“ — gerade noch rechtzeitig vor dem Eintreffen des ersten regenreichen Frühlingswetters in der Rhön.
Nun können Kröten, Frösche und Molche gefahrenfrei über die Landesstraße 1125 von Frankenheim Richtung Hilders zu ihren Laichgewässern gelangen.
Wie bereits in den vergangenen Jahren werden die Tiere am Zaun zu Eimern geleitet. Eimer und Zaun werden nun täglich von Freiwilligen kontrolliert und die eingesammelten Tiere über die Straße gebracht.
Für die Dauer der Amphibienwanderung wird weiterhin um eine umsichtige Fahrweise insbesondere in den Morgen- und Abendstunden gebeten, da in dieser Zeit die Kontrolle des Zaunes erfolgt.
Ein Dank gilt der Gemeinde Frankenheim für die spontane Organisation von Getränken und Verpflegung sowie allen Autofahrerinnen und Autofahrern für ihre Geduld und vorsichtige Fahrweise!